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Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten!

Das Wittener Friedensforum ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen und politischer Ansichten. 
Uns eint das NEIN zum Krieg!

 Treffen des Friedensforums:

jeden 1. und 3. Mittwoch
im Monat, 19.30 Uhr 
"KISS", Dortmunder Straße 13
nächster Termin:

 

Friedensforum Aktuell:




Frieden kommt nicht von selbst - Konflikte zivil bearbeiten!
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
als Gast: Thomas Rößer, Friedensfachkraft

Mittwoch, 15. Februar 2017, 19 Uhr
Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10, Witten

Der noch immer andauernde Krieg in Afghanistan, die Kriege im Irak, in Libyen und seit fünf Jahren in Syrien: immer wurde uns von Politikern und Militärs erklärt, nur mit Militär könne man Menschenrechte durchsetzen, Völkermord verhindern oder Terror bekämpfen. In den meistern Fällen Vorwände, um Waffen zu verkaufen oder Einfluss zuZFD gewinnen. Gebracht haben diese militärischen Eingriffe nur erschreckende Ergebnisse: hunderttausende Menschen, darunter in der Mehrzahl Zivilisten, sind gestoben, Städte und Landstriche verwüstet. Und die Lage ist nicht sicherer
sondern nur noch unsicherer und unüberschaubarer geworden. Da stellt sich die Frage nach Alternativen. Neben diplomatischen Konfliktlösungswegen wie Vermittlungen und Verhandlungen hat in den letzten Jahren besonders der Zivile Friedensdienst eine größere Rolle eingenommen. Friedensfachkräfte gehen direkt vor Ort in Konfliktgebiete, um dort mit den Menschen Wege aus der Gewalt zu finden. Wir haben eine solche Friedensfachkraft eingeladen, die über ihre Arbeit im syrisch/libanesischen Grenzgebiet sprechen wird.

Hier der Flyer zur Veranstaltung


Rückblick:

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Nein zur Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Syrien!

Wenige Tage vor der im Bundestag anstehenden Abstimmung über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Syrienkrieg hat das Wittener Friedensforum in einm Brief die beiden Wittener Abgeordneten Ralf Kapschak (SPD) und Dr. Ralf Brauksiepe (CDU) aufgerufen, mit "nein" zu stimmen.

Hier der Brief als PDF

Das Friedensforum beteiligt sich mit den Briefen an einer bundesweiten Kampagne verschiedene Friedensorganisationen. "Macht Frieden - Zivile Lösungen in Syrien" ist das Motto der Aktion, bei der im ganzen Land Mahnwachen, Gespräche mit Abgeordneten und Postkartenaktionen durchgeführt werden. Das Friedensforum wartet nun gespannt auf Antworten der beiden Abgeordneten aus dem heimischen Wahlkreis.

Ralf Kapschak antwortete uns inzwischen auf unser Schreiben und kündigte an, gegen die Mandatsverlängerung zu stimmen: "Für meine Position ist maßgeblich entscheidend, dass der Einsatz nicht auf Grundlage eines UN-Mandates zur Herbeiführung und Sicherung von Frieden geschieht." 

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8. Mai 2016: 71 Jahre Befreiung von Krieg und Faschismus –
Gemeinsam widerstehen!

Stolperstein-Rundgang und anschließende Kundgebung

Am 8. Mai jährt sich zum 71. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der faschistischen Herrschaft in Deutschland – ein Grund zum Feiern. Allerdings: Krieg und Faschismus sind noch lange nicht aus der Welt. 
Nazis sind kein Problem der Vergangenheit, sondern eins, dem wir uns auch heute immer wieder entgegenstellen müssen! Und auch Krieg bleibt als Hauptgrund für die erschütternde Zahl von weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht eine brandaktuelle Frage.

Wir wollen aus der Geschichte lernen und laden daher zum gemeinsamen Rundgang zu verschiedenen Stolpersteinen in Witten ein, die im Gedenken an Wittener Opfer des deutschen Faschismus verlegt wurden. Abschließend wird es eine Kundgebung am unteren Rathausplatz mit Redebeiträgen zu aktuellen Fragen antifaschistischer und antimilitaristischer Politik geben. 

Beginn des Stolperstein-Rundgangs:
15:00 Uhr, vor der Rathausapotheke
Beginn der Abschlusskundgebung:
15:45 Uhr, Berliner Platz

Eine Veranstaltung des Wittener Friedensforums, der DFG-VK Witten-Hagen, der SDAJ Witten und der VVN-BdA Ennepe-Ruhr

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Syrien - wie weiter?
Informations- und Duskussionsveranstaltung
Donnerstag 4. Februar, 19 Uhr
Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10

Seit Jahren wird im Nahen Osten an verschiedenen Fronten erbittert Krieg geführt. Die Gegnerschaft von Iran und Saudi-Arabien tritt immer gefährlicher hervor. Truppen des "Islamischen Staates" haben weite Teile von Nordirak und Syrien besetzt und verbreiten Schrecken durch Mord und Unterdrückung. Westliche Staaten und Russland versuchen mit Bombenangriffen auf das Geschehen einzuwirken.Syrien

Seit Anfang Januar beteiligt sich auch die Bundeswehr an diesem Krieg. Deutsche Flugzeuge sollen ohne UN-Mandat in den syrischen Luftraum eindringen und durch Ausspähen von Zielen direkt zu den Bombardierungen beitragen.

Angesichts der negativen Erfahrungen in den Kriegen im Irak und in Afghanistan fragen wir nach dem Sinn, nach den Zielen und nach der zukünftigen Auswirkung solcher Militäraktionen.

Hier der Flyer....

  Mahnwache gegen deutsche Kriegsbeteiligung 05.12.15

Der Krieg in Syrien und im Nordirak eskaliert: nach der Verstärkung der Bombenangriffe durch Frankreich und Großbritannien soll nun auch Deutschland in den Krieg eingreifen. Doch Krieg ist das falsche Mittel, denn die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, sondern verschlimmert. Gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien protestierten am Tag nach der Bundestags-Entscheidung 40 Personen bei einer Mahnwache des Friedensforums.

Sie forderten:

  • Eine militärische Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien muss gestoppt werden!.
  • Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, den IS ökonomisch zu isolieren und auszutrocknen sowie sich energisch für eine politische Lösung des Syrien-Krieges engagieren!
  • Flüchtlingen aus der Kriegsregion ist uneingeschränkte Aufnahme zu gewähren!
mahnwache      Mahnwache2
   

Stolpersteine November 2015

Nach einer Verlegeaktion im Frühjahr, an dem das Friedensforum nicht betieligt war, haben wir am 25.11. zwei Steine für die Eltern des Deserteurs Siegmund Mühlhaus verlegen lassen (Zu dessen Schicksal siehe Stolpersteine Dezember 2014). Wilhelm Mühlhaus wurde zwei Tage vor seinem Sohn erschossen, weil er denunziert wurde, Namen Wittener Nazi-Größen an die Amerikaner verraten zu wollen. Seine Frau Käthe mußte innerhalb von drei Tagen die Erschießung ihres Mannes und ihres Sohnes erdulden, wurde selber mit dem Tode bedroht, konnte jedoch entkommen. Die WAZ berichtete über das Schicksal der Familie:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/sie-oeffneten-ihr-heim-fuer-ausgebombte-und-verfolgte-page3-id11298977.html 

Stolpersteine Dezember 2014

Am Mittwoch den 10. Dezember wurde in Witten die 2. Serie von Stolpersteinen verlegt. Die Stolpersteine sollen an die Opfer der NS-Diktatur erinnern, diese Opfer mit ihrem Namen und ihrem persönlichen Schicksal im Stadtbild erfahrbar machen, dort, wo sie. Dezember wurde in Witten die 2. Serie von Stolpersteinen verlegt. Die Stolpersteine sollen an die Opfer der NS-Diktatur erinnern, diese Opfer mit ihrem Namen und ihrem persönlichen Schicksal im Stadtbild erfahrbar machen, dort, wo sie gelebt oder gearbeitet haben. Die Steine sollen damit auch Mahnung sein, den heutigen Erscheinungsformen von rechter Gewalt, Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten. Rund 70 WittenerInnen begleiteten die Verlegeaktion.

Das Wittener Friedensforum war für die Verlegung von vier Steinen verantwortlich, die an Menschen erinnert, die aus politschen Gründen Opfer der Nazis geworden sind. Es sind das
  • der Deserteur Siegmund Mühlhaus, der in seinem Versteck denunziert, vom Volkssturm verhaftet und erschossen wurde,
  • der Kommunist Christian Bliemtsrieder, der im Tränenkeller gequält wurde und an den Folgen starb,
  • der Sozialdemokrat Adolf Fuchs, der zunächst nach Frankreich fliehen konnte, bevor ihn nach der Besetzung des Landes die Gestapo verhaftete und er in Auschwitz ermordet wurde sowie
  • das Zentrumsmitglied Friederich Wilhelm Esenhahn, der wegen regimekritischer Äußerungen denunziert, verhaftet und verurteil wurde und der sich in seiner Zelle erhängte.
Außerdem werden Steine für den homosequellen Wilhelm Erdmann sowie für die jüdischen Familien Marx, Smulowicz und Schacher verlegt.

Hier unser Flyer, in dem mehr über das Schicksal der Personen zu erfahren ist, für die wir die Steinverlegung vorbereitet haben.
Die WAZ hatte im Vorfeld die vom Fridensforum und den anderen gruppen vorbereiteten Biographien veröffentlicht: http://www.derwesten.de/staedte/witten/wittener-wurde-erschossen-und-verscharrt-id10112816.html

mühlhaus Teilnehmer
Stolperstein für den Deserteur Siegmund Mühlhaus Bei der Steinverlegung für Adolf Fuchs
Stein Fuchs Sonja Maier
Der Stolperstein für Adolf Fuchs Die Tochter von Christian Bliemetsrieder


Antikriegstag 1. September

Der Antikriegstag am 1. September ist in diesem Jahr ein besonderer Tag des Erinnerns und des Protests: Es jährt sich zum 75. Mal der Beginn des II. Weltkriegs, aber noch intensiver erinnern wir uns an den 100. Jahrestag des Beginns des I. Weltkriegs. Die aktuelle Krise um die Ukraine macht uns dabei deutlich, dass Kriegsgefahr in Europa nicht gebannt ist. Die Konflikte im Nahen Osten, in Syrien und dem Irak zeigen deutlich, dass militärische Interventionen in die Sackgasse führen. Heute bedarf es mehr denn je der Sicherung des Friedens mit Aktivitäten gegen Krieg und Rüstung!

Das Wittener Friedensforum lädt zusammen mit dem DGB und weiteren Gruppen zu einer Veranstaltung zum Antikriegstag ein. Um 17 Uhr treffen wir uns in der Johanniskirche. In diesem Jahr wollen wir nicht nur die Programmbeiträge der Veranstalter präsentieren, sondern die TeilnehmerInnen auffordern, ihre Gedanken zu den Jahrestagen der vergangenen Kriege und zu den heutigen Konflikten zu äußern: schriftlich und mündlich.
Mehr dazu im anhängenden Flyer.
Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen!

Das Friedensforum hat sich in der letzten Zeit intensiv mit den Rüstungsexporten aus Deutschland beschäftigt. Daher lehnen wir die geplanten Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak als den falschen Weg ab. Ähnlich argumentiert auch die "Aktion Aufschrei", ein großes Bündnis von Organisationen, die sich gegen den Waffenhandel aus Deutschland engagieren: 
Keine Kriegswaffenlieferungen in den Irak


Aktion "Stolpersteine" in Witten

Die ersten Stolpersteine liegen nun auch in Witten! Über mehrere Jahre hatte das Friedensforum vergeblich angergt, die Kunstaktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig (Infos weiter unten) auch in die Ruhrstadt zu holen. Nun, nachdem sich auch andere Gruppen dafür einsetzen, war es am 4. April endlich soweit. Der Rebecca-Hanf-Club hatte die Verlegung im Parkweg 14, in der Ruhrstraße 40 und in der Beethovenstraße 7 organisiert, das Friedensforum die in der Oberstraße 7. Hier einige Fotos von der dortigen Verlegung

Dahlmann Schüler
Teilnehmer Steine

Den Flyer mit Informationen zu der in der Oberstraße gewürdigten jüdischen Familie Klein kann man hier downloaden.

Heide Dahlmann vom Wittener Friedensforum erläuterte die Motivation des Friedensforums für die Stolperstein-Verlegung. 

Hier die Erinnerung von Marianne Geldmacher, vorgetragen von Ihrer Enkelin.

Frau Hadem aus Frankfurt hat die Kinder der Familie Klein selbst gekannt.

Weitere Fotos von allen veier Stationen der Stolperstein-Verlegung  hier


Am Freitag den 4. April kommt der Künster Gunter Demnig nach Witten, um an vier Orten Stolpersteine für jüdische Bürger Wittens zu verlegen, die von denDemnig Nationalsozialisten ermordert wurden.
Das Friedensforum hat die Verlegung für die Familie Klein organisiert, die bis 1942 in der Oberstraße 7 wohnte. Der Metzger Herbert Klein, seine Frau Betty sowie die Kinder  Juliane und Ruth wurden 1942 nach Zamosc in Polen deportiert und wahrscheinlich im Ghetto von Riga ermordet. Die Großmutter Rosa war vorher nach Berlin verzogen und wurde von dort ins KZ Theresienstadt deportiert, wo sie 1943 starb.

Die Verlegung beginnt um 14 Uhr im Parkweg 14, weitere Stationen sind dann die Ruhrstraße 40, die Oberstraße 7 und zum Abschluss die Beethovenstraße 7.
Wir laden alle Interessierten ein, an der Verlegeaktion teilzunehmen und der Opfer zu gedenken.

Pro Stein entstehen Unkosten in Höhe von 120,- Euro. Das Wittener Friedensforum hat ein Konto eingerichtet, auf dem Spenden zur Finanzierung der Verlegung gesammelt werden können. Es lautet: Dr. Detlef Thierig,  IBAN: DE60 4408 0050 0342 6129 04. Stichwort: Stolpersteine.   (Achtung: Kontonummer korrigiert!)

Friedenspolitik und Gedenkkultur

Das Wittener Friedensforum hat im Sommer 2013 vorgeschlagen, dass zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur auch in Witten Stolpersteine gelegt werden sollen. Wir sehen darin einen Zusammenhang mit der friedenspolitischen Arbeit, die sich gegen jede Herausbildung von Feindbildern richtet. Jüdische Mitbürger und politisch anders Denkende wurden von den Nazis systematisch als Feinde herausgestellt. Der Aufbau von Feindbildern war eine wichtige Vorbereitung für den Krieg. Dazu wurde das latent vorhandene Feindbild des Antisemitismus benutzt und weiter ausgebaut und bis zur Gewissenlosigkeit gesteigert. Auch gegen andere Gruppen und Völker wurde der Hass angefacht, der zur Kriegsführung notwendig ist. Auch heute gibt es noch Feindbilder in den Köpfen rechtsradikaler Menschen. Neu ist die Einbeziehung des Islam in diese Denkweise. Die Ablehnung jedes Feindbildes ist ein Ziel, dem man durch das Gedenken an die Opfer entgegen kommt.

Bei dem Projekt kooperiert das Friedensforum unter anderem mit dem Lions-Club Rebecca Hanf. Der Wittener Stadtrat hat der Verlegung inzwischen zugestimmt. 

Wir bereiten die Verlegung von Stolpersteinen für eine fünfköpfige jüdische Familie, einen sozialdemokratischen Journalist und einen Wehrmachts-Deserteur vor, die alle aus Witten stammten und von den Nazis ermordet wurden.

Für die Finanzierung der Stoplersteine suchen wir noch Paten, die entweder die Finanzierung eines Steines übernehmen oder einen Betrag ihrer Wahl in einen Topf einzahlen. Bei Interesse bitte ein Mail an joachimschramm@arcor.de

Mehr zur bundesweiten Aktion Stolpersteine unter http://www.stolpersteine.eu/
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