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Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten!

Das Wittener Friedensforum ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen und politischer Ansichten. 
Uns eint das NEIN zum Krieg!

 Treffen des Friedensforums:

jeden 1. und 3. Mittwoch
im Monat, 19.00 Uhr 
"KISS", Dortmunder Straße 13
nächster Termin:

 

Friedensforum Aktuell:


80. Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion

Für Frieden und Entspannung !

Am 22. Juni 2021 jährt sich zum 80. Mal der Tag, an dem die Wehrmacht unter der Nazi-Diktatur 1941 die damalige Sowjetunion überfiel. Diesem Vernichtungskrieg fielen 26. Mio. Männer, Frauen und Kinder in der UdSSR zum Opfer. Besonders Weißrussland, die Ukraine, die baltischen Republiken und der westliche Teil Russlands litten unter der deutschen Kriegsmaschinerie. ÜberfallNeben den Kriegsopfern direkt in den betroffenen Ge-bieten starben auch zahllose Krieggefangene und Zwangsverschleppte in Lagern in Deutschland, auch in Witten. 7210 von ihnen wurden in Witten zur Arbeit gezwungen, 397 überlebten dies nicht. Die Mehrzahl von ihnen liegt auf dem Annener Friedhof begraben.

Dies und Wittens russische Partnerstadt Kursk sind ein wichtiger Beweggrund, am 22. Juni diesen Jahres der grausamen Verbrechen zu gedenken, die in deutschem Namen verübt wurden. Aber auch die Sorge darüber, dass sich seit meh-reren Jahren das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen wieder verschlechtert, motiviert uns. Wir sehen die Notwendigkeit, für eine neue Entspannungspolitik einzutreten, die wieder zunehmende Aufrüstung in Ost und West sowie Truppenansammlungen und Manöver abzulehnen.
Vor diesem Hintergrund laden wir zu einer Gedenkveranstaltung am 22. Juni 2021 auf dem Annener Friedhof am Gedenkstein für die dort begra-benen sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsverschleppten ein.
Gedenkveranstaltung
Di. 22. Juni, 17:30 Uhr

Mahnmal Annener Friedhof,
Dortmunder Str. / Diesterweg Str., Witten


mit
•    einem Grußwort aus Wittens russischer Partnerstadt Kursk
•    Redebeiträgen des Wittener Friedensforums und des
Freundeskreises Witten-Kursk
•    Erinnerungen aus deutscher und russischer Sicht
•    Gedichten sowie musikalischer Begleitung von Hannes Busch

VA: Wittener Friedensforum, DFG-VK Witten-Hagen, Freundeskreis Witten-Kursk
mit Unterstützung des DGB KV Ennepe-Ruhr und des GEW KV Ennepe-Ruhr

Hier der vollständige Einladungsflyer
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Gewalt in Nahost beenden!

Mit Sorge hat das Wittener Friedensforum zur Kenntnis genommen, dass auch Wittens Partnerkreis Lew Hasharon Opfer der erneuten Eskalation des Konflikts im Nahen Osten geworden ist. Eine Lösung des Jahrzehnte alten Konflikts ist nach Ansicht des Friedensforums nur denkbar, wenn die fortdauernde Beschneidung der Rechte der Palästinenser beendet würden, wie sie aktuell in der ungerechtfertigten Zwangsräumung in Sheikh Jarrah, einem arabischen Viertel Ost-Jerusalems zum Ausdruck kommt. Diese angedrohte Räumung und andere Ereignisse rund um den Ramadan nahmen die extremistischen Kräfte wie der Islamische Jihad und die Hamas zum Anlass für ihren Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet. Diese Gewaltaktion, der in Israel mehrere Zivilisten zum Opfer fielen, verurteilt das Friedensforum deutlich. Dass auch der israelischen Regierung keine andere Reaktion einfiel, als mit massiven Militärschlägen mit zahlreichen, auch zivilen Opfern zu antworten, unterstreicht, wie verfahren die Lage ist.
Auch international tut man sich aus Sicht des Friedensforums schwer, angemessen auf die Lage zu reagieren. Die USA blockierten eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, in der auch die Reaktion Israels kritisiert werden sollte. Auch die Äußerungen deutscher Politiker, u.a. von NRW-Ministerpräsident Laschet, der einseitig seine volle Solidarität mit Israel erklärte, sind der komplexen Lage nicht angemessen. Dem gegenüber begrüßt das Friedensforum die Positionen einiger europäischer Länder im Sicherheitsrat, die alle Akteure dringend auffordere, Spannungen abzubauen, Gewalt zu beenden und äußerste Zurückhaltung zu zeigen. Ein friedliche Zukunft für die Region ist entscheiden davon abhängig, für beide Bevölkerungsgruppen, Israelis und Palästinenser, einen gesicherten Lebensraum in klar definierten Grenzen zu sichern. Hier ist auch Deutschland in der Verantwortung.

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Bürgerkrieg trifft Wittens Partnerstadt Mekelle

Seit November 2020 tobt in Äthiopien ein Bügerkrieg zwischen den Truppen der TPLF (Tigray-Volksbefreiungsfront) in der Provinz Tigray und der Armee der Zentralregierung. Mekelle ist die Provinzhauptstadt von Tigray und seit 2016 Wittens Partnerstadt. Die TPLF gehörte bis 2019 zur Machtelite in Äthiopien und wurden dann durch den Machtantritt des neuen Premierministers Abiy Ahmed zurückgedrängt . Abiy Ahmed, der für seinen Friedensschluss mit dem Nachbarstaat Eritrea den Friedensnobelpreis erhielt, versuchte das Land umzugestalten, was nicht ohne Probleme und Widerstand von statten ging. 2020 wurden anstehende  nationale Wahlen verschoben, die TPLF ließ ohne Zustimmung der Nationalregierung Regionalwahlen durchführen. Der darüber enststehende Streit eskalierte. Im November marschierten Regierungstruppen in Tigray ein und griffen die Truppen der TLFP an. Es kam zu schweren Kämpfen, die auch die Zivilbevölkerung trafen. Die UN wirft beiden Seiten zudem Menschenrechtsverletzungen vor. Zigtausende Menschen sind auf der Flucht u.a in den angrenzenden Sudan. Der Nachbarstaat Erithrea, der die TPLF für vergangene Konflikte verantwortlich macht, griff ebenfalls in die Kämpfe ein, die TLPF griff Ziele in Eritrea an. Auch WIttens Partnerstadt Mekelle wurde bombardiert, Wittener Hilfsprojekte getroffen.

Der Konlfikt ist also hochkomplex, eine einfache Lösung nicht in Sicht. Richtige aktuelle Forderungen sind jedoch die, die am 27. März bei einer Kundgebung verschiedener Wittener Parteen und Organisationen erhoben wurden: sofortiger Waffenstillstand, Einrichtung eines Korridors für humanitäre Hilfe sowie Verhandlungen, um eine politische Lösung zu finden.

Mehr Infos hier:

https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-krieg-in-aethiopien/   

https://taz.de/Buergerkrieg-in-Aethiopien/!5738744/

https://www.deutschlandfunk.de/hintergruende-und-konfliktlinien-eskalation-in-aethiopiens.2897.de.html?dram:article_id=488138

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Atomwaffen-Verbotsvertrag tritt in Kraft

 Am 22. Januar tritt der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Dieser Tag ist es wert, gewürdigt zu werden und das tun tausende Menschen weltweit, in zahlreichen Veranstaltungen an zahlreichen Orten. Mit dem heutigen Tag ist klar: Atomwaffen sind völkerrechtswidrig, nicht nur ihr Einsatz sondern schon die Drohung mit dem Einsatz, ihre Lagerung und ihre Herstellung. BannerEin historischer Tag, den die Überlebenden der Atombombenabwürfe aber auch die Opfer der Atombombentests ihr Leben lang herbeigesehnt haben.
Auch wir in Witten wollen diesen Tag würdigen, mit eine wegen Corona nur kleinen Veranstaltung. Wir haben den Bürgermeister und Vertreter*innen der Ratsfraktionen eingeladen, sich mit uns zusammen um 14 Uhr auf den Rathaustreppen zu einer kurzen Kundgebung zu versammeln - auf Abstand und mit Masken. Dort wollen wir die von ICAN herausgegebene Fahne zu diesem Tag des Atomwaffenverbots präsentieren und zeigen, dass auch aus unserer Stadt weiterhin ein deutliches Signal für die Abschaffung der Atomwaffen weltweit ausgeht!










Hier der Video-Mitschnitt unserer Kundgebung 


Mehr Infos zu dem bundesweiten Aktionstag bei der Anti-Atomwaffenorganisation ICAN




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Witten unterzeichnet ICAN-Städteappell!

Kurz vor Ende eines ansonsten bedrückenden Jahres erreichte uns die Nachricht, dass der Stadtrat am  15.12. die Unterzeichnung des ICAN-Städteappells beschlossen hat. Schon seit dem Frühjahr letzten Jahres hatten wir diesen Schritt angeregt, mit einer infovernastaltung im Mai 2019, dann mit einer Kundgebung im  Juli 2020 und zuletzt mit der Online-Diskussionsveranstaltung mit den beiden Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack und Kathrin Vogler. Nun hat die SPD-Ratsfraktion die Idee aufgenommen und den Antrag gestellt. Auch die Piraten, das Bürgerforum, die Grünen und die LINKEN unterstützten den Antrag. Nun zählt WItten zu den über 100 Städten, die die Bundesregierung auffordern, den UN-Atomverbotsvertrag zu unterzeichen: https://www.icanw.de/ican-staedteappell/
Jetzt heißt es, diesen Beschluss mit Leben zu füllen, mit weiteren Infoveranstaltungen und Aktionen, die über die aktuellen Gefahren der Atomrüstung informieren und Druck auf die Bundesregierung machen, endlich den Verbotsvertrag zu unterzeichnen. Das wäre ein entscheidender Schritt zur Abschaffung der Atomwaffen!


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Online - Informations- und Diskussionsveranstaltung des
Wittener Friedensforums und der DFG-VK Witten-Hagen

Atomwaffenverbot - jetzt!
mit: Kathrin Vogler (MdB Die LINKE) und Ralf Kapschack (MdB SPD) 

Donnerstag, 03. Dezember 2020, 18 Uhr 

Hier der Life-Mitschnitt der Online-Veranstaltung:


Es ist soweit: Im Oktobter ratifizierte der 50. Staat den neuen UN-Atomwaffenverbotsvertrag! 90 Tage später, im Januar 2021 tritt er in Kraft und die Herstellung, Lagerung und Anwendung von Atomwaffen sind völkerrechtlich verboten. Doch die Staaten, die Atomwaffen besitzen, weigern sich bisher, den Vetrag zu unterzeichen. Auch Deutschland steht noch abseits. Doch gerade Deutschland in der Mitte Europas wäre vorrangiger Schauplatz einer atomren Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland. Die Gefahr einer solchen Auseinandersetzung ist in den letzten Jahren wieder deutlich gestiegen. Nach wie vor reichen die vorhandenen Atomwaffen aus, die Menschheit mehrfach zu vernichten. Das Wegbrechen von Rüstungskontrollverträgen wie dem INF-Vertrag und die Entwicklung neuer Trägerraketen machen die Situation immer bedrohlicher.  


Über diese angespannte Lage und die Chancen, die durch den Atomwaffenverbotsvertrag neue entstanden sind, wollen wir mit unserer Online-Veranstaltung "Atomwaffen verbieten - jetzt!" am 03. Dezember informieren. Dazu haben wir zwei Mitglieder des "Interfraktionellen Parlamentskreises Atomwaffenverbot" im Bundestag als Gäste gewinnen können. 

Wegen Corona haben wir diese Veranstaltung im Frühjahr absagen müssen und auch jetzt kann sie nur online stattfinden. Hier der aktualisierte Flyer ...


Atomwaffenverbot – eine konkrete Utopie
von Detlef Thierig
 
Unsere Gesellschaft ist - wie nahezu die ganze Weltgesellschaft - mit mehreren sehr bedrohlichen Krisen konfrontiert. Sie alle kosten jetzt schon Menschenleben oder bringen Not und Elend mit sich. Gemeint ist die ökologische Krise, die Krise der Pandemie und die Krise der militärischen Gewalt. Besonders letztere soll hier angesprochen werden, weil sie oft von den anderen verdeckt wird. Aber in Syrien, in Libyen, Afghanistan, Äthiopien und im Jemen sowie in vielen anderen Ländern fallen Schüsse, fallen Bomben, flüchten Menschen. Und wir liefern dafür die Waffen zusammen mit anderen Industrieländern. Und wir verbreiten auch für unsere eigene Situation das trügerische Narrativ “mehr Rüstung bringt mehr Sicherheit”. Diese Haltung ist besonders auf dem Gebiet der Atomwaffen von allergrößter Gefährlichkeit. Hierzu hat die UNO 2017 einen utopischen Vorschlag gemacht. Es ist ein Vertrag, der die Anwendung und Lagerung von Atomwaffen verbietet. Kürzlich hat der 50. Staat diesen Vertrag für sich ratifiziert und damit erhält dieser Beschluss völkerrechtliche Verbindlichkeit. Atomwaffen sind dadurch genauso geächtet wie chemische oder biologische Waffen. Eine Utopie ist ein wenig konkreter geworden. Die dringende Frage bleibt: Warum hat Deutschland diesem großartigen Gedanken nicht zugestimmt und unsere Verbündeten aufgefordert mit dem wahnwitzigen Atomrüsten aufzuhören? Das wäre doch ein weiterer Schritt zur Konkretisierung einer Utopie der Kriegsverhinderung!
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Rückschau:


Antikriegstag 2020
Kundgebung und Gang zur Kranzniederlegung am Mahnmal Lutherpark
31. August 2020, 16:30 Uhr, RathausplatzKäthe
Eine Veranstaltung des DGB KV Ennepe-Ruhr und anderer Gruppen

Mit bis zu 70 Teilnehmer*innen war die Antikriegstags-Veranstaltung in Witten gut besucht
. Ein wichtiges Thema war das deutliche Nein zu neuen Atombombern für die Bundeswehr und ein Ja zur Unterzeichnung des UN-Atomwaffen-Verbotsvertrages durch Deutschland. Dies wurde von Joachim Schramm bei seiner Rede für das Friedensforum auf dem Rathausplatz angesprochen, aber auch vom Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack am Mahnmal im Lutherpark.
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  • Begrüßung Mathias Hillbrand, DGB Kreisvorsitzender
  • Rede Joachim Schramm (Wittener Friedensforum).
  • Kulturprogramm mit wechselnde Beiträge von Sven Söhnchen (Lesung) &  Björn Nonnweiler (Liedermacher). 
  • 17:20 Gang zum Mahnmal im Lutherpark.
  • Grußwort von MdB Ralf Kapschack
  • Rede Pfarrer Horst Hoffmann.
  • Lieder von Björn Nonnweiler.

Es gelten die Corona-Abstandsregeln!
Wir laden Euch alle
herzlich zu dieser Veranstaltung ein!

Hier der Flyer zur Veranstaltung




Flagge zeigen gegen neue Atombomber!
Kundgebung 
8. Juli. 2020, 17 - 18 Uhr, unterer Rathausplatz
mit Redebeiträgen von Joachim Schramm (Wittener Friedensforum) u.a.

40 bis 50 Personen versammelten sich zur Kundgebung "Flagge zeigen gegen Atombombern" und forderten den Abzug der US-Atombomben aus Büchel und die Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung. Hier die Rede von Joachim Schramm als PDF.

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In diesen Tagen hat das Friedensforschungsinstitut SIPRI vor einem neuen atomaren Wettrüsten gewarnt. Die Zahl der weltweit existierenden Atomwaffen wird mit 13.000 angegeben, davon 90 % in Händen der USA und Russlands. Auch in Deutschland sind US-Atombomben stationiert, um die es seit einigen Wochen neue Diskussionen gibt. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer verkündete, für diese Bomben neue Trägerflugzeuge anschaffen zu wollen. Dem widersprach der Fraktionsvorsitzende des Koalitionspartners SPD: "Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil" erklärte Rolf Mützenich und stellte die sogenannte Nukleare Teilhabe in Frage. Diese sieht vor, dass deutsche Flugzeuge die US-Bomben ins Ziel tragen sollen, wenn US-Präsident Trump sie im Kriegsfall freigibt.

Auch wir protestieren in diesem Jahr am Flaggentag gegen Atomwaffen. Atomwaffen bieten keinen Schutz, im Gegenteil stellt ihr bloße Existenz eine schreckliche Bedrohung dar. Der Bürgermeister von Hiroshima, der Stadt, die als erste einen Atombombenabwurf erleiden musste, hat seine Amtskolleg*innen zum Protest gegen die Atomwaffen aufgerufen und fast 8000 Bürgermeister*innen aus 164 Ländern haben sich in der Initiative "Mayors for Peace" zusammengeschlossen. Darunter ist auch die Wittener Bürgermeisterin Frau Leidemann. Jeweils am 8. Juli, dem Flaggentag, setzen die Bürgermeister*innen ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt, in dem sie die Flagge der Mayors for Peace hissen.

Wir wollen an diesem Tag auf dem Rathausplatz gegen Atomwaffen protestieren. Wir
rufen die Parteien im Bundestag auf, keinen neuen Atombomber anzuschaffen und aus der Nuklearen Teilhabe auszusteigen! Deutschland muss den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!
Kommt am 8. Juli zu unserer Kundgebung, laßt uns gemeinsam ein Zeichen setzten gegen ein neues atomares Wettrüsten!
Hier der Flyer .....

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Solidarität statt Konkurrenz!
Kundgebung zur Corona-Krise
6.6.20, Platz vor der Stadtgalerie

Noch sind Corona und seine Folgen lange nicht überwunden. Cor1Aber trotzdem ist es Zeit, kritisch auf die Situation in den zurückliegenden Wochen zu schauen. Einige tun das mit Verschwörungs- theorien und dem Leugnen der Gefahr der Pandemie. In Witten hat sich nun jedoch ein Bündnis zusammengeschlossen, das diese Sichtweise zurückweist, aber trotzdem Kritik äußern will.

Bei der Kundgebung wurde Kritik geäußert an der mangelhaften Ausstattung des Gesundheitswesens, Kritik an der Situation der Geflüchteten in den Lagern und Sammelunterkünften, Kritik an den Steuergeschenken für Großkonzerne. Wir als Friedensforum waren mit dabei und wollten darauf aufmerksam machen, dass im Schatten der Coronakrise Politiker und Militärs weiter auf Aufrüstung setzten. Sinnbild dafür ist der neue, millionenteure Atombomber, cor2den Ministerin AKK durch das Parlament pauken will. Wir wollten aufzeigen, dass im Bereich der Sicherheit die Prioritäen völlig falsch gesezt sind. Während für den angeblichen militärischen Schutz vor einer angeblichen Bedrohung jährlich zig Milliarden Steuergelder verschleudert werden, fehlt es dann angesichts der wirklichen Bedrohung durch die Pandemie im Gesundheitsbereich. Knapp 100 Teilnehmer*innen versammelten sich. Die Rede für das Friedensforum hielt Joachim Schramm






 

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Neue Stolpersteinverlegung

unter anderem für
Elfriede und Paul Möhrke
Dienstag, 12. November, 11:30 Uhr,
Galenstraße 24

Mit zahlreicher Beteiligung von WIttener Bürger*innen, von Schüler*innen Wittener Schulen aber auch Student*innen der Universität Witten-Herdecke wurden am 12. November weitere Stolprsteine in Witten verlegt. In der Galenstraße 24 verlegte der Kölner Künstler Gunther Demnig auf Initiative des Wittener Friedensforums zwei Steine für Elfriede und Paul Möhrke. In dem vor Ort verteilten Flyer hieß es: "Elfriede Möhrke und ihr Sohn Paul werden mit einem Stolperstein vor ihrer damaligen Wohnung geehrt, weil sie mutig und unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens gegen das Naziregime gekämpft haben. Es ist uns wichtig, sich der Menschen zu erinnern, die in Deutschlands dunkelster Zeit unter schwersten Bedingungen Widerstand geleistet und uns gezeigt haben, wie bedeutsam es ist, sich jederzeit für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einzusetzen."
Den Abschluss der Gedenkaktion bildeten zwei stimmungsvolle Beiträge auf dem Akkordeon.

stein stud
zusch akkord


Mehr zu Elfriede und Paul Möhrke, die wegen ihrer politischen Gesinnung verfolgt wurden,
in unserem Info-Flyer.

Mehr zur gesamten Verlegeaktion unter Homepage der Stadt Witten


Seit dem 4. April 2014 verlegte der Künstler Gunther Demnig neunzig mit individuellen Inschriften versehene, würfelförmige Stolpersteine in Witten, die an NS-Verfolgte erinnern. Damals hatte u.a. das Wittener Friedensforum diese Gedenkaktionen angeregt und sich seitdem regelmäßig daran beteiligt. Am Dienstag, 12. November 2019, folgte die siebte Verlegung von Erinnerungszeichen in Herbede und in der Wittener Innenstadt. Es werden 18 neue Stolpersteine in öffentliche Gehwege eingefügt. 



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Antikriegstag 2019 - 80. Jahrestag des Beginns des II. Weltkriegs

Leuchtzeichen für den Frieden

Sonntag, 1. September 2019, 20 Uhr,
vor der Johanniskirche  

Über 50 Teilnehmer*innen versammelten sich am Antikriegstag auf dem Johannis-Kirchplatz, um an der Veranstaltung des Wittener Friedensforums und der DFG-VK Witten-Hagen teilzunehmen. Sie begann mit einer Ansprache von Joachim Schramm, der an die Schrecken des Krieges erinnerte und dann auf die heutigen Kriegsgefahren einging. Besonders in der Konfronation zwischen NATO und Russland und in dem eskalierenden Konflikt zwischen USA und Iran sah er dringenden Handlungsbedarf für die Bundesregierung und forderte sie zu einer neuen Entspannungspolitik, Abrüstung und deutlicher Zurückweisung von militärischen Aktionen auf. Anschließend spielte das Münsteraner Duo "Cuppetea" Friedenlieder aus verschiedenen Ländern. Nach Aufziehen der Dämmerung war es dann so weit: Die "Leuchtzeichen für den Frieden" erhellten die Fassade der Johanniskirche und zogen auch immer wieder Passanten auf der angrenzen Hauptstraße und dem Rathausplatz in ihren Bann.

AKT19 cuppetea
Stuka Kollwitz

leuchtzeichen

Eine Projektion von Fotos und Kunstwerken aus Anlass der 80. Wiederkehr des Beginns des II. Weltkriegs.
Die Bilder werden als Großprojektion von der Fassade der Johanniskirche in die
Stadt leuchten, begleitet von
Saxophone-Musik.


Rahmenprogramm:
Friedenslieder mit „Cuppatea“
auf dem Kirchplatz
cuppatea

Eine Veranstaltung des
Wittener Friedensforums und der DFG-VK Witten-Hagen

als Teil der Antikriegstags-Veranstaltungen
des DGB Kreisverbands Ennepe-Ruhr und weiterer Organisationen


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Informations- und Diskussionsveranstaltung

Kein neues atomares Wettrüsten!
(eine Veranstaltung zum Tag der Befreiung 2019)
Claußen

Referentin: Dr. Angelika Claußen, Präsidentin der IPPNW Europa 

Dienstag, 07. Mai 2019, 19 Uhr 

Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10 



Nach der Kündigung des INFVertrages über Mittelstreckenwaffen droht ein neues atomares Wettrüsten in Europa. Die Stationierung solcher neuen Atomwaffen würde die Gefahr eines Atomschlags stark erhöhen. Durch die kurzen Vorwarnzeiten droht ein Krieg aus Versehen, Deutschland wäre direkt betroffen. Welche Schritte von USA und Russland sind absehbar? Was würde das für die Sicherheit in Europa bedeuten? Welche Möglichkeiten der Verhinderung eines neuen Wettrüstens sind denkbar? Um diese und weitere Fragen geht es bei der Veranstaltung mit Angelika Claußen.
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Der 8. Mai, der Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus, erinnert jedes Jahr an das Ende
des II. Weltkriegs 1945. Er verweist auf die damalige Hoffnung, dass der Faschismus besiegt
und auch der deutsche Militarismus endgültig überwunden sei. Doch heute erleben wir ein
Erstarken rechter, nationalistischer Gruppen und Parteien. Und auch Krieg ist wieder Mittel
deutscher Politik geworden. Wir wollen mit dieser Veranstaltung am Vorabend des 8. Mai über
aktuelle Aufrüstungsschritte und Kriegsgefahren diskutieren.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.a


Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hier die EInladungskarte zur Veranstaltung

Veranstalter:
  • Wittener Friedensforum
  • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) Witten-Hagen

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Demo

Demonstration gegen die AfD-Veranstaltung am 29.4.19 im Wittener Saalbau 

 
Am 29. April führte die AfD im Wittener Saalbau eine Veranstaltung mit einigen ihrer 
  Bundestagsabgeordneten durch. Gegen diese Propagandashow der rechten Partei protestierten nach dem Aufruf eine Bündnisses aus mehreren Gruppen und Parteien über 500 Menschen. Auch das Wittener Friedensforum rief zum Protest auf.

Hier die Rede von Joachim Schramm, Vertreter des WIttener Friedensforums

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Informations- und Diskussionsveranstaltung

Syrien-Krieg -
aktuelle Situation und Schlussfolgerungen

ronnefeldt

Referent: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund

Mittwoch, 28. Februar 2018, 19 Uhr

Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10



Durch den Angriff der türkischen Armee auf die Kurden in der Region Afrin ist der Krieg in Syrien erneut eskaliert. Clemens Ronnefeldt wird einen Überblick über die Konflikte in Syrien und in der Region geben. Er wird auch Ansätze vorstellen, wie diese Konflikte deeskaliert werden Aleppound welche Lösungsansätze von uns unterstützt werden können.
Durch zahlreiche Reisen zu Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Ägypten wird Clemens Ronnefeldt auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen eine Einschätzung der aktuellen Situation vornehmen und Zusammenhänge aufweisen. Dabei wird es ihm besonders auch um die Vorstellung von aktuellen Deeskalationsvorschlägen gehen sowie um die Frage, was Deutschland angesichts des Krieges in Syrien und der Spannungen in der Region tun kann.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hier die EInladungskarte zur Veranstaltung

Veranstalter:
Wittener Friedensforum
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) Witten-Hagen

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Die Spur der Zwangsarbeit

Der zweite Weltkrieg ist für Millionen Menschen nicht nur ein Wort – er ist das einschneidendste und schmerzlichste Erlebnis der Familien im 20. Jahrhundert. An Beginn und Ende des Krieges zu erinnern hat für Gewerkschaften und die Friedens-bewegung eine lange Tradition. Der 1. September als Antikriegstag und der 8. Mai als Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus sind Anlässe zur Erinnerung und Mahnung. Das gilt auch vor dem Hintergrund der heute aktuellen Kriegsgefahren. Wieder ist Deutschland an Kriegen beteiligt, und auch deutsche Soldaten sterben in Afghanistan und Mali.

Doch auch der Blick in die Vergangenheit bietet immer wieder neue Perspektiven auf das damalige Kriegsgeschehen und seine Folgen, die bis heute für die Beteiligten spürbar sind. Ein Beispiel dafür ist das Kapitel Zwangsarbeit. Wir haben deshalb die Ausstellung „“Russenlager“ und Zwangsarbeit“ nach Witten geholt, um an das vergessene Leid und Unrecht der sowjetischen Kriegsgefangenen zu erinnern.

Ausstellung „Russenlager“ und Zwangsarbeit -
Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

vom 8. bis zum 30.10.2017,
im der Friedenskirche, Ardeystraße 234
(Bus 376 bis HSt "Hügelstraße")

Geöffnet ist die Ausstellung:

Veteran

·         an allen Sonntagen im Oktober nach dem Gottesdienst von 12:15 - 13:45 Uhr
·         am Mittwoch, 18.10. von 15:00 - 17:30 Uhr
·         zu den beiden Veranstaltungen am 11. und 26. 10. um 19 Uhr (s.u.)

Vorträge zur Ausstellung:

Mittwoch , 11.10.2017, um 19:00 Uhr
(Ursula Bösken, Wittener Friedensforum)

Donnerstag, 26.10.2017, um 19:00 Uhr
(Ralph Klein, Wittener Historiker) 

Die Ausstellung findet in Verbindung mit KONTAKTE-KONTAKTI e.V. Berlin statt und steht
im Zusammenhang mit dem Antikriegstag am 1. September 2017.

Berichte von der Ausstellung "Russenlager und Zwangsarbeit"
Mehr zum Verein Kontakte-Kontakty, der sich der Partnerschaft mit Menschen aus den Staaten der ehemlaigen Sowjetunion widmet


Am 8. Mai jährt sich zum 72. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der faschistischen Herrschaft in Deutschland – ein Grund zum Feiern. Allerdings: Krieg und Faschismus sind noch lange nicht aus der Welt.
Die aktuellen nationalistischen Tendenzen in Europa und der Einzug der AfD in viele deutsche Landesparlamente lassen klar erkennen: Nazis sind kein Problem der Vergangenheit, sondern eins, dem wir uns auch heute immer wieder entgegen­stellen müssen! Und auch Krieg ist als Geißel der Menschheit in vielen Regionen präsent. Die aktuellen Ereignisse in Syrien und dem Irak zeigen die grausamste Seite des Krieges. Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht, Krieg ist dabei eine der Hauptfluchtursachen. Unser Land ist daran auf schlimme Art beteiligt, als Kriegsteilnehmer und als Rüstungslieferant. Wir sagen nein zu Krieg und Faschismus!

Wir laden ein zur:
8. Mai-Veranstaltung
mit dem Liedermacher Kai Degenhardt
und seinem Programm "Lieder gegen den rechten Aufmarsch", mit
aktuellen Liedern und Liedern seines Vaters Franz-Josef Degenhardt*

Mo., 8. Mai 2017, 19 Uhr
WerkStadt (Studiobühne)

(Mannesmannstr 6, Witten)
Eintritt 5,- €

Eine Veranstaltung der DFG-VK Witten-Hagen, des Wittener Friedensforums, der SDAJ Witten und dem Frauenverband Courage Witten.

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Frieden kommt nicht von selbst - Konflikte zivil bearbeiten!
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
als Gast: Thomas Rößer, Friedensfachkraft

Mittwoch, 15. Februar 2017, 19 Uhr
Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10, Witten

Der noch immer andauernde Krieg in Afghanistan, die Kriege im Irak, in Libyen und seit fünf Jahren in Syrien: immer wurde uns von Politikern und Militärs erklärt, nur mit Militär könne man Menschenrechte durchsetzen, Völkermord verhindern oder Terror bekämpfen. In den meistern Fällen Vorwände, um Waffen zu verkaufen oder Einfluss zuZFD gewinnen. Gebracht haben diese militärischen Eingriffe nur erschreckende Ergebnisse: hunderttausende Menschen, darunter in der Mehrzahl Zivilisten, sind gestoben, Städte und Landstriche verwüstet. Und die Lage ist nicht sicherer
sondern nur noch unsicherer und unüberschaubarer geworden. Da stellt sich die Frage nach Alternativen. Neben diplomatischen Konfliktlösungswegen wie Vermittlungen und Verhandlungen hat in den letzten Jahren besonders der Zivile Friedensdienst eine größere Rolle eingenommen. Friedensfachkräfte gehen direkt vor Ort in Konfliktgebiete, um dort mit den Menschen Wege aus der Gewalt zu finden. Wir haben eine solche Friedensfachkraft eingeladen, die über ihre Arbeit im syrisch/libanesischen Grenzgebiet sprechen wird.

Hier der Flyer zur Veranstaltung

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Nein zur Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Syrien!

Wenige Tage vor der im Bundestag anstehenden Abstimmung über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Syrienkrieg hat das Wittener Friedensforum in einm Brief die beiden Wittener Abgeordneten Ralf Kapschak (SPD) und Dr. Ralf Brauksiepe (CDU) aufgerufen, mit "nein" zu stimmen.

Hier der Brief als PDF

Das Friedensforum beteiligt sich mit den Briefen an einer bundesweiten Kampagne verschiedene Friedensorganisationen. "Macht Frieden - Zivile Lösungen in Syrien" ist das Motto der Aktion, bei der im ganzen Land Mahnwachen, Gespräche mit Abgeordneten und Postkartenaktionen durchgeführt werden. Das Friedensforum wartet nun gespannt auf Antworten der beiden Abgeordneten aus dem heimischen Wahlkreis.

Ralf Kapschak antwortete uns inzwischen auf unser Schreiben und kündigte an, gegen die Mandatsverlängerung zu stimmen: "Für meine Position ist maßgeblich entscheidend, dass der Einsatz nicht auf Grundlage eines UN-Mandates zur Herbeiführung und Sicherung von Frieden geschieht." 

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8. Mai 2016: 71 Jahre Befreiung von Krieg und Faschismus –
Gemeinsam widerstehen!

Stolperstein-Rundgang und anschließende Kundgebung

Am 8. Mai jährt sich zum 71. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der faschistischen Herrschaft in Deutschland – ein Grund zum Feiern. Allerdings: Krieg und Faschismus sind noch lange nicht aus der Welt. 
Nazis sind kein Problem der Vergangenheit, sondern eins, dem wir uns auch heute immer wieder entgegenstellen müssen! Und auch Krieg bleibt als Hauptgrund für die erschütternde Zahl von weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht eine brandaktuelle Frage.

Wir wollen aus der Geschichte lernen und laden daher zum gemeinsamen Rundgang zu verschiedenen Stolpersteinen in Witten ein, die im Gedenken an Wittener Opfer des deutschen Faschismus verlegt wurden. Abschließend wird es eine Kundgebung am unteren Rathausplatz mit Redebeiträgen zu aktuellen Fragen antifaschistischer und antimilitaristischer Politik geben. 

Beginn des Stolperstein-Rundgangs:
15:00 Uhr, vor der Rathausapotheke
Beginn der Abschlusskundgebung:
15:45 Uhr, Berliner Platz

Eine Veranstaltung des Wittener Friedensforums, der DFG-VK Witten-Hagen, der SDAJ Witten und der VVN-BdA Ennepe-Ruhr

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Syrien - wie weiter?
Informations- und Duskussionsveranstaltung
Donnerstag 4. Februar, 19 Uhr
Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Oberdorf 10

Seit Jahren wird im Nahen Osten an verschiedenen Fronten erbittert Krieg geführt. Die Gegnerschaft von Iran und Saudi-Arabien tritt immer gefährlicher hervor. Truppen des "Islamischen Staates" haben weite Teile von Nordirak und Syrien besetzt und verbreiten Schrecken durch Mord und Unterdrückung. Westliche Staaten und Russland versuchen mit Bombenangriffen auf das Geschehen einzuwirken.Syrien

Seit Anfang Januar beteiligt sich auch die Bundeswehr an diesem Krieg. Deutsche Flugzeuge sollen ohne UN-Mandat in den syrischen Luftraum eindringen und durch Ausspähen von Zielen direkt zu den Bombardierungen beitragen.

Angesichts der negativen Erfahrungen in den Kriegen im Irak und in Afghanistan fragen wir nach dem Sinn, nach den Zielen und nach der zukünftigen Auswirkung solcher Militäraktionen.

Hier der Flyer....

  Mahnwache gegen deutsche Kriegsbeteiligung 05.12.15

Der Krieg in Syrien und im Nordirak eskaliert: nach der Verstärkung der Bombenangriffe durch Frankreich und Großbritannien soll nun auch Deutschland in den Krieg eingreifen. Doch Krieg ist das falsche Mittel, denn die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, sondern verschlimmert. Gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien protestierten am Tag nach der Bundestags-Entscheidung 40 Personen bei einer Mahnwache des Friedensforums.

Sie forderten:

  • Eine militärische Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien muss gestoppt werden!.
  • Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, den IS ökonomisch zu isolieren und auszutrocknen sowie sich energisch für eine politische Lösung des Syrien-Krieges engagieren!
  • Flüchtlingen aus der Kriegsregion ist uneingeschränkte Aufnahme zu gewähren!
mahnwache      Mahnwache2
   

Stolpersteine November 2015

Nach einer Verlegeaktion im Frühjahr, an dem das Friedensforum nicht betieligt war, haben wir am 25.11. zwei Steine für die Eltern des Deserteurs Siegmund Mühlhaus verlegen lassen (Zu dessen Schicksal siehe Stolpersteine Dezember 2014). Wilhelm Mühlhaus wurde zwei Tage vor seinem Sohn erschossen, weil er denunziert wurde, Namen Wittener Nazi-Größen an die Amerikaner verraten zu wollen. Seine Frau Käthe mußte innerhalb von drei Tagen die Erschießung ihres Mannes und ihres Sohnes erdulden, wurde selber mit dem Tode bedroht, konnte jedoch entkommen. Die WAZ berichtete über das Schicksal der Familie:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/sie-oeffneten-ihr-heim-fuer-ausgebombte-und-verfolgte-page3-id11298977.html 

Stolpersteine Dezember 2014

Am Mittwoch den 10. Dezember wurde in Witten die 2. Serie von Stolpersteinen verlegt. Die Stolpersteine sollen an die Opfer der NS-Diktatur erinnern, diese Opfer mit ihrem Namen und ihrem persönlichen Schicksal im Stadtbild erfahrbar machen, dort, wo sie. Dezember wurde in Witten die 2. Serie von Stolpersteinen verlegt. Die Stolpersteine sollen an die Opfer der NS-Diktatur erinnern, diese Opfer mit ihrem Namen und ihrem persönlichen Schicksal im Stadtbild erfahrbar machen, dort, wo sie gelebt oder gearbeitet haben. Die Steine sollen damit auch Mahnung sein, den heutigen Erscheinungsformen von rechter Gewalt, Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten. Rund 70 WittenerInnen begleiteten die Verlegeaktion.

Das Wittener Friedensforum war für die Verlegung von vier Steinen verantwortlich, die an Menschen erinnert, die aus politschen Gründen Opfer der Nazis geworden sind. Es sind das
  • der Deserteur Siegmund Mühlhaus, der in seinem Versteck denunziert, vom Volkssturm verhaftet und erschossen wurde,
  • der Kommunist Christian Bliemtsrieder, der im Tränenkeller gequält wurde und an den Folgen starb,
  • der Sozialdemokrat Adolf Fuchs, der zunächst nach Frankreich fliehen konnte, bevor ihn nach der Besetzung des Landes die Gestapo verhaftete und er in Auschwitz ermordet wurde sowie
  • das Zentrumsmitglied Friederich Wilhelm Esenhahn, der wegen regimekritischer Äußerungen denunziert, verhaftet und verurteil wurde und der sich in seiner Zelle erhängte.
Außerdem werden Steine für den homosequellen Wilhelm Erdmann sowie für die jüdischen Familien Marx, Smulowicz und Schacher verlegt.

Hier unser Flyer, in dem mehr über das Schicksal der Personen zu erfahren ist, für die wir die Steinverlegung vorbereitet haben.
Die WAZ hatte im Vorfeld die vom Fridensforum und den anderen gruppen vorbereiteten Biographien veröffentlicht: http://www.derwesten.de/staedte/witten/wittener-wurde-erschossen-und-verscharrt-id10112816.html

mühlhaus Teilnehmer
Stolperstein für den Deserteur Siegmund Mühlhaus Bei der Steinverlegung für Adolf Fuchs
Stein Fuchs Sonja Maier
Der Stolperstein für Adolf Fuchs Die Tochter von Christian Bliemetsrieder


Antikriegstag 1. September

Der Antikriegstag am 1. September ist in diesem Jahr ein besonderer Tag des Erinnerns und des Protests: Es jährt sich zum 75. Mal der Beginn des II. Weltkriegs, aber noch intensiver erinnern wir uns an den 100. Jahrestag des Beginns des I. Weltkriegs. Die aktuelle Krise um die Ukraine macht uns dabei deutlich, dass Kriegsgefahr in Europa nicht gebannt ist. Die Konflikte im Nahen Osten, in Syrien und dem Irak zeigen deutlich, dass militärische Interventionen in die Sackgasse führen. Heute bedarf es mehr denn je der Sicherung des Friedens mit Aktivitäten gegen Krieg und Rüstung!

Das Wittener Friedensforum lädt zusammen mit dem DGB und weiteren Gruppen zu einer Veranstaltung zum Antikriegstag ein. Um 17 Uhr treffen wir uns in der Johanniskirche. In diesem Jahr wollen wir nicht nur die Programmbeiträge der Veranstalter präsentieren, sondern die TeilnehmerInnen auffordern, ihre Gedanken zu den Jahrestagen der vergangenen Kriege und zu den heutigen Konflikten zu äußern: schriftlich und mündlich.
Mehr dazu im anhängenden Flyer.
Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen!

Das Friedensforum hat sich in der letzten Zeit intensiv mit den Rüstungsexporten aus Deutschland beschäftigt. Daher lehnen wir die geplanten Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak als den falschen Weg ab. Ähnlich argumentiert auch die "Aktion Aufschrei", ein großes Bündnis von Organisationen, die sich gegen den Waffenhandel aus Deutschland engagieren: 
Keine Kriegswaffenlieferungen in den Irak


Aktion "Stolpersteine" in Witten

Die ersten Stolpersteine liegen nun auch in Witten! Über mehrere Jahre hatte das Friedensforum vergeblich angergt, die Kunstaktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig (Infos weiter unten) auch in die Ruhrstadt zu holen. Nun, nachdem sich auch andere Gruppen dafür einsetzen, war es am 4. April endlich soweit. Der Rebecca-Hanf-Club hatte die Verlegung im Parkweg 14, in der Ruhrstraße 40 und in der Beethovenstraße 7 organisiert, das Friedensforum die in der Oberstraße 7. Hier einige Fotos von der dortigen Verlegung

Dahlmann Schüler
Teilnehmer Steine

Den Flyer mit Informationen zu der in der Oberstraße gewürdigten jüdischen Familie Klein kann man hier downloaden.

Heide Dahlmann vom Wittener Friedensforum erläuterte die Motivation des Friedensforums für die Stolperstein-Verlegung. 

Hier die Erinnerung von Marianne Geldmacher, vorgetragen von Ihrer Enkelin.

Frau Hadem aus Frankfurt hat die Kinder der Familie Klein selbst gekannt.

Weitere Fotos von allen veier Stationen der Stolperstein-Verlegung  hier


Am Freitag den 4. April kommt der Künster Gunter Demnig nach Witten, um an vier Orten Stolpersteine für jüdische Bürger Wittens zu verlegen, die von denDemnig Nationalsozialisten ermordert wurden.
Das Friedensforum hat die Verlegung für die Familie Klein organisiert, die bis 1942 in der Oberstraße 7 wohnte. Der Metzger Herbert Klein, seine Frau Betty sowie die Kinder  Juliane und Ruth wurden 1942 nach Zamosc in Polen deportiert und wahrscheinlich im Ghetto von Riga ermordet. Die Großmutter Rosa war vorher nach Berlin verzogen und wurde von dort ins KZ Theresienstadt deportiert, wo sie 1943 starb.

Die Verlegung beginnt um 14 Uhr im Parkweg 14, weitere Stationen sind dann die Ruhrstraße 40, die Oberstraße 7 und zum Abschluss die Beethovenstraße 7.
Wir laden alle Interessierten ein, an der Verlegeaktion teilzunehmen und der Opfer zu gedenken.

Pro Stein entstehen Unkosten in Höhe von 120,- Euro. Das Wittener Friedensforum hat ein Konto eingerichtet, auf dem Spenden zur Finanzierung der Verlegung gesammelt werden können. Es lautet: Dr. Detlef Thierig,  IBAN: DE60 4408 0050 0342 6129 04. Stichwort: Stolpersteine.   (Achtung: Kontonummer korrigiert!)

Friedenspolitik und Gedenkkultur

Das Wittener Friedensforum hat im Sommer 2013 vorgeschlagen, dass zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur auch in Witten Stolpersteine gelegt werden sollen. Wir sehen darin einen Zusammenhang mit der friedenspolitischen Arbeit, die sich gegen jede Herausbildung von Feindbildern richtet. Jüdische Mitbürger und politisch anders Denkende wurden von den Nazis systematisch als Feinde herausgestellt. Der Aufbau von Feindbildern war eine wichtige Vorbereitung für den Krieg. Dazu wurde das latent vorhandene Feindbild des Antisemitismus benutzt und weiter ausgebaut und bis zur Gewissenlosigkeit gesteigert. Auch gegen andere Gruppen und Völker wurde der Hass angefacht, der zur Kriegsführung notwendig ist. Auch heute gibt es noch Feindbilder in den Köpfen rechtsradikaler Menschen. Neu ist die Einbeziehung des Islam in diese Denkweise. Die Ablehnung jedes Feindbildes ist ein Ziel, dem man durch das Gedenken an die Opfer entgegen kommt.

Bei dem Projekt kooperiert das Friedensforum unter anderem mit dem Lions-Club Rebecca Hanf. Der Wittener Stadtrat hat der Verlegung inzwischen zugestimmt. 

Wir bereiten die Verlegung von Stolpersteinen für eine fünfköpfige jüdische Familie, einen sozialdemokratischen Journalist und einen Wehrmachts-Deserteur vor, die alle aus Witten stammten und von den Nazis ermordet wurden.

Für die Finanzierung der Stoplersteine suchen wir noch Paten, die entweder die Finanzierung eines Steines übernehmen oder einen Betrag ihrer Wahl in einen Topf einzahlen. Bei Interesse bitte ein Mail an joachimschramm@arcor.de

Mehr zur bundesweiten Aktion Stolpersteine unter http://www.stolpersteine.eu/
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